Prognose 2026: Neubau auf Negativrekord – was bedeutet das für Käufer:innen und Investor:innen?

 

Der aktuelle Wohnungsmarktbericht 2026 des Analysehauses Empirica zeichnet ein klares Bild. Der Wohnungsneubau steuert auf einen neuen Tiefstand zu. Mit voraussichtlich nur rund 178.000 Fertigstellungen wäre 2026 das schwächste Jahr seit 2012. Damit bleibt das Angebot deutlich hinter dem tatsächlichen Bedarf zurück.

Neubau auf Rekordtief

Weniger Neubauten bedeuten eine weitere V erschärfung des strukturellen Wohnraummangels. Die Nachfrage trifft auf ein zu geringes Angebot, besonders in wirtschaftsstarken Regionen und Ballungsräumen.

Die Folgen sind klar erkennbar:

  • Anhaltender Wohnraummangel
  • Steigender Druck auf Mieten
  • Weiter steigende Preise bei Neubauwohnungen

Neubauobjekte dürften 2026 erneut teurer werden, da Baukosten, regulatorische Anforderungen und Finanzierung weiterhin anspruchsvoll bleiben. Gleichzeitig stabilisieren sich die Preise im Bestand vielerorts auf einem attraktiven Einstiegsniveau. Besonders interessant ist das erweiterte Umland großer Metropolen. Dort rechnen Expertinnen und Experten mit stärkeren Preiszuwächsen als in den Kernstädten, da Käuferinnen und Käufer verstärkt auf gut angebundene Alternativstandorte ausweichen.

Mieten steigen weiter

Bundesweit wird ein Mietanstieg von drei bis vier Prozent erwartet, nachdem 2025 bereits deutliche Steigerungen verzeichnet wurden. In vielen Städten übersteigt die Nachfrage das verfügbare Angebot weiterhin deutlich.

Trotz höherer Zinsen und einer verhaltenen Einkommensentwicklung bleibt Wohnraum knapp. Und genau diese Knappheit ist langfristig ein zentraler Werttreiber am Immobilienmarkt.

Was heißt das konkret für Käufer:innen?

  • Bestandsimmobilien bieten 2026 strategische Chancen. Während Neubaupreise weiter anziehen, eröffnen sich im Bestand attraktive Einstiegsmöglichkeiten mit stabiler Perspektive.
  • Umlandlagen gewinnen weiter an Bedeutung. Infrastruktur, Homeoffice und Mobilität verändern die Nachfrage nachhaltig.
  • Vermietete Objekte bleiben hochattraktiv. Steigende Mieten stärken die Renditeperspektive.

Warum jetzt handeln?

Wer wartet, spekuliert auf fallende Preise. Doch die strukturelle Angebotsknappheit spricht eine andere Sprache. Gerade in einem Markt mit stagnierenden Bestands­preisen und steigenden Mieten entstehen kluge Einstiegszeitpunkte.

Bei Immobilien55 analysieren wir nicht nur Marktberichte. Wir entwickeln individuelle Investitionsstrategien. Ob Eigennutzung oder Kapitalanlage. Wir identifizieren Standorte mit Perspektive, bewerten realistisch und begleiten den gesamten Kaufprozess transparent und strukturiert.

2026 wird kein Jahr der Entspannung, sondern der Selektion. Und genau darin liegt die Chance.

Wenn du wissen möchtest, welche Regionen und Objektarten aktuell besonders attraktiv sind, melde dich bei uns.

Herzliche Grüße

Ihr Team von Immobilien55